„Tauschen statt Kaufen“

ist das Motto eines Kleidertausch- und Schenk-Basars, den das ARR-Weltladenteam am Montag, den 8. Mai zwischen 13:15 und 14:00 Uhr für alle interessierten Fünft- und Sechstklässler im Forum der Anton-Rauch-Realschule organisiert.

Wie funktioniert der Tausch- und Schenk-Basar?

In Absprache mit den Eltern kann jeder Teilnehmer bis zu maximal drei Kleidungsstücke aus den Kategorien T-Shirt, Pullover oder Hose mitbringen. Es ist wichtig, dass die Teile sauber und heil sind. Im Forum unserer Schule befinden sich gekennzeichnete Tische. Jeder Teilnehmer kann Kleidungsstücke abliefern, ohne etwas mitzunehmen. Es kann aber auch getauscht oder nur nach Schnäppchen gesucht werden. Falls nach dem Basar Kleidungsstücke übrig bleiben, geben wir diese an die Kleiderkammer des ASB weiter. Beim Aufräumen helfen alle Teilnehmer mit. Es wäre wichtig, dass sich alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Sekretariat anmelden, damit besser geplant werden kann.

Was bringt diese Aktion?

Mit diesem Tausch- und Schenk-Basar regen wir kritischen Konsum an und zeigen Alternativen zur Wegwerfgesellschaft auf. Die Herstellung von Kleidung verbraucht Ressourcen und Energie, deshalb schonen alle, die Kleidung tauschen statt neue zu kaufen, die Umwelt. Darüber hinaus schonen wir beim Tauschen auch unseren Geldbeutel. Das gesparte Geld könnte zum Beispiel eingesetzt werden, um ab und zu fair gehandelte Waren zu kaufen. Dies ist nicht nur bei Lebensmitteln möglich. Faire Kleidung verzeichnet einen wachsenden Trend und das ist auch dringend nötig, denn in Billiglohnländern schuften zumeist Arbeiterinnen in der Textilindustrie für einen Hungerlohn. Ihre Arbeitsbedingungen sind oft menschen­unwürdig. Um an den verheerenden Fabrikbrand in Rana Plaza (Bangladesch) zu erinnern, der am 24. April 2013 mehr als 1 100 Menschenleben und über 2000 Verletzte forderte, haben sich die Weltläden im Iller-Lech-Kreis zu einer Initiative zusammengeschlossen. Noch bis Mitte Mai hängen an markanten Punkten in der Stadt Wertingen Riesen-T-Shirts, die im Rahmen des Projekts „homeless“ von Flüchtlingsfrauen in Wittislingen aus gebrauchter Kleidung genäht wurden. Sie sollen daran erinnern, dass wir durch unsere Konsumentscheidung Verantwortung tragen und Möglichkeiten haben uns dafür einzusetzen, dass Waren unter fairen Bedingungen und ohne Kinderarbeit hergestellt werden.