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Besuch bei Wasserwacht gibt Schülern der Klasse 9a Auftrieb

Die Schüler der Klasse 9a (mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsrichtung) hatten am 28.06.2016 Gelegenheit einen Eindruck von den Aufgaben und der technischen Ausstattung der örtlichen Wasserwacht zu bekommen.

Im Rahmen des Physikunterrichts hatten sich die Schülerinnen und Schüler in den vorangegangenen Schulstunden das allgemeine Gasgesetz hergeleitet. Dieses beschreibt, wie sich Gase bei Veränderung der Zustandsgrößen Volumen, Druck und Temperatur verhalten. Das Gesetz findet im Bereich Tauchen mannigfaltige Anwendungen. Ihr neuerworbenes Wissen sollten die Schüler bei den Rettungstauchern der Wasserwacht nun praxisnah und kompetenzorientiert erweitern.

Am Dienstag Morgen besuchten der erste Vorsitzende der Wasserwacht Ortsgruppe Wertingen Markus Heigl und der langjährige Technische Leiter Peter Keiß die Schülerinnen und Schüler im Physiksaal der Realschule. Die Schüler  lernten in kurzen Auszügen die Geschichte um die Entstehung der Wasserwacht sowie ihre Gliederung als eine Unterorganisation des Roten Kreuzes kennen. Im Rahmen des Vortrags wurde den Schülern erläuterte, welche Aufgaben die Wasserwacht in der Gesellschaft übernimmt und durch welche Ausbildungen sie sicherstellt, diesen auch gerecht werden zu können. Im Anschluss verlegte die Klasse ihren Standort, zur Einsatzgarage der Wasserwacht im Rotkreuzhaus Wertingen. Begleitet wurden sie dabei von den Lehrkräften Simone Schlecht, Christian Kramer und Clemens Holter.

Dort angekommen präsentierten Markus Heigl und Peter Keiß ihr Einsatzfahrzeug, sowie das Motorboot. Sie stellten die Ausrüstung eines Wasserretters vor und demonstrierten deren Nutzen im Einsatzfall um eine Person aus einem fließenden Gewässer zu retten oder den Schutz den die Ausrüstung den Wasserrettern im Hochwassereinsatz bietet. Den Abschluss bildete die Ausrüstung der Rettungstaucher. Die Sporttaucher Heigl und Keiß, die für die Wasserwacht als Motorbootsführer und Signalmänner (sichert den Taucher im Einsatz durch eine Leine) tätig sind, demonstrierten den sicheren Umgang mit den Tauchflaschen, Jackets und Atemgeräten.

Peter Keiß hilft dem Schüler beim Anlegen der Ausrüstung
Peter Keiß hilft dem Schüler beim Anlegen der Ausrüstung

Anschließend durften die Schüler selbst aktiv werden. An mehreren vorbereiteten Stationen hatten sie Gelegenheit ihr Wissen über das allgemeine Gasgesetz anzuwenden um dessen Bedeutung für Rettungstaucher im Einsatz für die Wasserwacht selbstständig und kompetenzorientiert herauszuarbeiten. Dabei wurden die beiden Stationen, bei denen die Schüler mit den Tauchgeräten arbeiteten durch die beiden Herren der Wasserwacht betreut um die Schüler bei der Handhabung zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Funktionsweise und den Nutzen des verwendeten Jackets untersuchen. Bei einer anderen Station hatten die Schüler Gelegenheit mit Hilfe des Lungenautomaten eines Tauchers zu atmen. Sie konnten anhand einfacher Versuche überlegen, was beim Befüllen der Tauchflaschen zu beachten ist und wie Taucher schwere Objekte wie z. B. versunkene Autos aus der Tiefe bergen können. Auch über den Einfluss des Tauchens auf den menschlichen Körper konnten sich die Schüler Gedanken machen.

Schüler führen selbstständig Versuche durch
Schüler führen selbstständig Versuche durch

Zwischen den Stationen waren Stellwände aufgebaut, auf denen die Schüler sich zusätzlich über das Rettungstauchen, die Ausbildung und den Einsatz von Wasserrettern informieren konnten. Auch über Wettkämpfe der Wasserwacht sowie die realistische Unfalldarstellung zu Übungszwecken wurden Informationen dargeboten.

Dank der anschauliche Gestaltung der Einsatzgarage und der kompetenten Ausführungen durch Markus Heigl und Peter Keiß, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen aufschlussreichen Einblick in die Strukturen der Einsatzkräfte der Wasserwacht und ganz besonders in die Welt der Rettungstaucher. Angesichts der Überschwemmungskatastrophen der letzten Wochen bei uns in Bayern, bei denen wieder hunderte von Einsatzkräften der Wasserwacht ehrenamtlich Hilfe leisteten, war es sehr interessant zu sehen, wie die Ortsgruppe Wertingen darauf vorbereitet ist, diesen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.

Clemens Holter

Sofi für alle

sofi a Unter diesem Motto konnten am 23. März die 800 Schülerinnen und Schüler der Anton-Rauch-Realschule das spektakuläre Schauspiel im Innenhof ihrer Schule verfolgen. Das Physik-Seminar um Simone Schlecht mit ihren drei Referendaren Marcus Sauset, Florian Möhle und Andreas Nießner stellte dazu vier Versuchsaufbauten zur Verfügung, bei denen die Schülerinnen und Schüler die teilweise Verdeckung der Sonne durch den Mond gefahrlos auf Schirmen betrachten konnten.

Dabei wurden sowohl Aufbauten mit Lochblenden, als auch mit einem Fernglas sowie einem Keppler-Fernrohr genutzt und ständig neu justiert, um eine optimale Darstellung gewährleisten zu können. Jahrgangsstufenweise kamen die Schülerinnen und Schüler dann im 15-Minuten-Takt in den Innenhof und konnten nach einer kurzen Einweisung von Frau Schlecht die Abbilder der Sonne bestaunen, die am nicht mehr ganz so helllichten Tag eher einer Mondsichel glichen.

Obwohl die Verdunkelung im Freien nur leicht wahrgenommen werden konnte, merkten alle den deutlichen Temperaturrückgang zur Zeit der maximalen Überlagerung. Komplettiert wurde das Erlebnis noch durch ca. 30 selbst angefertigte Sonnenfinsternisbrillen, die von Einsatzreferendarin Anja Hartmann in Zusammenarbeit mit der Klasse 9a gebastelt wurden. Die extra dafür bestellte Spezialfolie bot im Gegensatz zu so manchem äußerst gefährlichem Eigenprodukt ausreichend Schutz für die Augen beim direkten Blick in die Sonne.

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Man erkennt in den Bildern, wie sich der Mondschatten vor die Sonnenscheibe schiebt. Im linken Bild fällt das Licht durch einen Feldstecher, im rechten durch ein einfaches Teleskop. Die gestrichelte Linie deutet die optische Achse an.

Andreas Nießner im Namen des Physik-Seminars

Galileo zu Gast in der Klasse 8a

Galileo

Am 11. Februar wurden alle Kameras auf uns gerichtet. Das Fernseh-Team von Galileo kam zu Besuch, um eine Folge für „Schulwissen weltweit“ zu drehen.

Dabei trat Thomas Deisenhofer für Deutschland gegen Ezgi aus der Türkei an.

Zu Beginn wurde eine Physikstunde von Frau Schlecht mit uns gefilmt, bei der viel Action geboten war. Dabei führten wir ein Experiment im Treppenhaus der Schule durch. Immer zwei Schüler mussten gegeneinander die Treppe auf Zeit hoch rennen, aber nicht ohne zuvor ihre Masse in Kilogramm zu bestimmen. Der Dreh für dieses Experiment war sehr anstrengend und lang, da jede Situation in verschiedenen Kameraeinstellungen gedreht werden musste.

Weiter ging’s im Physiksaal. Die Messungen wurden in Gruppenarbeiten ausgewertet und die Ergebnisse gesammelt.

Nun ist Thomas auf sich alleine gestellt. Er muss im Anschluss Fragen aus den Bereichen Physik, Mathematik, Geschichte und Erdkunde beantworten. Diese Fragen wurden sowohl von deutschen, als auch von der türkischen Lehrern gestellt.

Thomas schlug sich super und beantwortete von 16 Fragen 14 korrekt. Bei einer der Fragen nach dem Sterbejahr des Begründers der modernen Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, gefragt. (Für alle die das nicht wissen: 1938)

Zu Thomas’ Aufgaben gehörte auch ein physikalisches Experiment zu beschreiben, das den Auftrieb in Luft erklärte. Die Erklärung dieses Experiments konnte Thomas noch nicht wissen, da wir diesen Stoff noch nicht in Physik behandelt haben, aber trotzdem konnte er richtig antworten.

Nun kam der Tag der Ausstrahlung im Fernsehen. Wir waren alle gespannt, ob Ezgi für die Türkei oder Thomas für Deutschland den Sieg nach Hause trägt.

Aber als erstes fiel uns auf, dass die Türkei die dreifache Sendezeit hatte wie wir. Auch mussten wir feststellen, dass die komplette Unterrichtsstunde und unser Experiment weggeschnitten wurden. Das war schon sehr enttäuschend, weil wir uns zusammen mit Frau Schlecht sehr viel Mühe gegeben hatten und letzten Endes hat man nicht einmal alle Schülerinnen und Schüler von uns in dem kurzen Schwenk durch den Physiksaal gesehen.

Ein Trostpflaster gab es aber. Thomas erzielte ein Unentschieden gegen Ezgi.

Alles in allem können wir sagen, dass die Leistungen von Thomas nicht mit denen von Ezgi vergleichbar sind, da diese täglich Nachhilfeunterricht erhält und sogar an Wochenenden mit Privatlehrern lernt. Thomas hat das alles ohne Hilfe geschafft.

Aus der Arbeit mit dem TV-Team wurde ersichtlich, dass die Wahrheit im Fernsehen sehr verändert ausgestrahlt wird. Deswegen ist es nötig, die vorgestellten Informationen zu hinterfragen und durchdacht zu beurteilen.

Klasse 8a mit Frau C. Schmitt