Schlagwort-Archive: MINT

MINT intensiv in Bliensbach

Bildergebnis für mintensiv logo

Die Klasse 8 a nahm drei Tage lang am Projekt „mintensiv – MINT-Förderung am Lernort Schullandheim“ teil. Mit Rucksack bepackt wanderten die 21 Buben, 4 Mädchen und zwei Begleitlehrkräfte nach Bliensbach.

Am ersten Tag beschäftigten sich die Schüler/innen mit dem Thema Faserverbund. Mitarbeiter der Uni-Augsburg stellten praxisorientiert und unterhaltsam verschiedene Arten, Herstellung, Vorteile und Verwendung von Faserverbundmaterialien vor. Danach fertigten die Schüler/innen im eigens in Bliensbach eingerichteten Schülerlabor kleine Wekstücke und erprobten die Sandwich-Bauweise. Mit iPads und Mikroskopen untersuchten sie Faserverbundmaterialien, informierten sich über Materialeigenschaften, Anwendungen und Berufsmöglichkeiten. Die Ergebnisse wurden in Kurzpräsentationen vorgestellt.

Am nächsten Tag standen Besuche bei der Firma Airbus und der Technikerschule in Donauwörth auf dem Programm. Der Ausbildungsleiter informierte die Schüler/innen in einer anschaulichen Präsentation über die Leistungen und Ausbildungsmöglichkeiten der Firma Airbus. Danach konnte die Klasse auf einer beeindruckenden Betriebsbesichtigung sehen, wo und wie Faserverbundstoffe in der Praxis eingesetzt werden. Am Nachmittag lernten die Schüler/innen in der Technikerschule Methoden zur Bestimmung von Materialeigenschaften und verschiedene Herstellungsverfahren für Kunststoffe kennen. Dabei durften sie unter Anleitung erfahrener Technikerschüler den Vakuumaufbau für das Infiltrationsverfahren selbstständig erproben.

Der dritte Tag stand ganz unter dem Motto Teamwork. Sebastian Diedering vom „mooseum“ forderte alle Schüler/innen mit geschickt gestalteten Aufgaben, die nur im Team zu lösen waren. Kreativität, Zielstrebigkeit, sozialer Überblick und Durchhaltevermögen waren dazu notwendig. Ein Rückmeldegespräch half, die persönlichen Erlebnisse, Vorgehensweisen, Stärken und Schwächen einzuordnen.

Die freie Zeit wurde mit Tischtennis, verschiedenen Ballspielen, Kickern, Gesellschafts- und Kartenspielen und einem kleinen Ausflug in den Wald zum Niedrigseilgarten genutzt. Ein kleiner Gruppenwettbewerb mit Herausforderungen aus den Bereichen Sport, MINT und Allgemeinwissen rundeten den letzten Abend ab. Das Schullandheim Bliensbach bot für diese vielfältigen Aktivitäten ideale Voraussetzungen.

Am Ende konnten wir Lehrer – Herr Christ und Frau Ferstl – feststellen, dass dieses „mintensiv“-Projekt den Schüler/innen in Ergänzung zum normalen MINT-Unterricht wertvolle Erfahrungen ermöglicht: Die jungen Menschen erhalten durch Experten vor Ort Berufsorientierung, sehen die konkrete Berufsrealität, forschen und experimentieren unter der Anleitung von MINT-Fachpersonal selbstständig und fördern ihre ausbildungsrelevanten Schlüsselkompetenzen.

Gefördert wird dieses Projekt durch das Kultusministerium und durch Arbeitgeber. Einen Zuschuss erhielten wir auch vom Schulverein der Realschule Wertingen.

Sabine Ferstl

DSC06240DSC06262DSC06273DSC06280DSC06282DSC06319

 

Besuch beim Stoff der Zukunft

Im Rahmen der MINT-Förderung besuchten je zwei 8. und 9. Klassen die Carbon-Faserverbund-Messe „Experience Composites“ in Augsburg.  Nachdem die Schüler/innen einen Überblick über Eigenschaften und Herstellung der Carbon-Faserverbundstoffe vermittelt bekamen, durften sie deren wichtigste Vorteile Leichtigkeit und Stabilität an verschiedenen Exponaten wie Fahrrad, Stuhl oder Auto selbst testen. In der Fachmesse konnten sie dann den vielfältigen Einsatz von Carbon-Faserverbundstoffen bestaunen: Bauteile für Flugzeuge, Propeller für Windkraftwerke, Textilbeton für den Brückenbau. Unsere Region ist einer der  größten Standorte Europas für die Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung dieser wichtigen Werkstoffe der Zukunft. Gute Chancen für engagierten Nachwuchs! Im Rahmen des begleitenden „Schulklassenprogramms“ konnten sich interessierte Schüler/innen an Ständen der regionalen Firmen und der Uni Augsburg über zukunftsweisende Berufe informieren und Kontakte zu Ausbildungsbetrieben knüpfen. Nach einem gesponserten Mittagsessen ging es noch weiter zum Textil- und Industriemuseum, wo Führungen durch die Carbon-Ausstellung diesen Vormittag abrundeten.

108

Darth Vader im Bayerischen Wirtschaftsministerium

Darth Vader aus Wertingen mischt im Bayerischen Wirtschaftsministerium auf…

Doch alles der Reihe nach:

An ihrem freien Tag fuhren die Mädchen der Girls`Day Akademie nach München ins Wirtschaftsministerium zur Endausscheidung des diesjährigen Technikscout-Wettbewerbs. Dabei soll ein technischer Ausbildungsberuf mit allen notwendigen Informationen auf verschiedene Weise vorgestellt werden. Mit einer ausgefeilten, hochwertigen Präsentationsmappe und einem selbstgedrehten Film über das Berufsbild des technischen Produktdesigners meisterten die GDA-Mädchen die Vorrunde. Um den Beruf möglichst altergerecht zu präsentieren, dachten sich die 15 Mädchen aus sieben Klassen dazu eine Geschichte aus: Darth Vader besucht die Erde, um sich bei der Fa. Drehmoment in Wertingen zum technischen Produktdesigner ausbilden zu lassen. Mit erfolgreichem Abschluss und um viele Kompetenzen reicher kehrt er zurück und gründet seine eigene Firma „Drehwars“. Gedreht wurde bei der Fa. Drehmoment, in der Schule, und in Wertingen lief Darth Vader mit seinen Sturmtrupplern durch die Innenstadt.

Von 84 teilnehmenden Schulen standen nun sechs im Finale. Dort mussten sie ihren gewählten Beruf auf einem „Marktplatz“ (Tisch und Stellwände) präsentieren und den drei Jurorenteams Rede und Antwort stehen. Ein interessant gestaltetes Quizz, Produkte wie Laserschwerter und Darth-Vader-Muffin-Formen (natürlich mit gebackenen Muffins) rundeten die Informationen und den Film, der auf einem Laptop lief, ab. Als vierte und letzte Aufgabe zeigten die Mädchen in einem selbst entwickelten Theaterstück wichtige Aspekte des Ausbildungsberufes „technischer Produktdesigner“. Auch hier ging es um Darth Vader. Er gab zur Enthüllung seines neuesten in Auftrag gegebenen Produkts, dem kleinen Baby-Vader „Darthy“, ein Interview. Er erzählte dem Pressevertreter, welche Voraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen muss, wie lange die Ausbildung dauert und wie viel man verdient. Die Mädchen brachten ihr äußerst kreatives Stück hervorragend auf die Bühne im großen Besprechungssaal des Ministeriums, überzeugten die Jury und landeten auf dem 2. Platz. Sie freuen sich auf einen Tag Geocaching im Bayerischen Wald. In der Laudatio wurde der hervorragende Informationsgehalt und immer wieder die beeindruckende Kreativität der Beiträge gelobt.

Herzliche Gratulation an die Mädchen – Ihr wart echt super!

 

 

 

 

 

 

 

Alles klar?

Die Klasse 8 a besuchte im Rahmen des Biologieunterrichts die Kläranlage der Stadt Wertingen. Die Schüler/innen begleiteten den Weg des ankommenden Abwassers bis zur vollständigen Säuberung. Der Leiter des Klärwerks Herr Bronnhuber erklärte die Vorgänge von Hebeschnecke, Rechenanlage, Sandfang über die verschiedenen Reinigungsstufen im Belebungs- und Nachklärbecken bis hin zur Behandlung und Verwendung des Klärschlamms. Im Labor konnten dann die kleinsten der fleißigen Kläranlagen-Mitarbeiter unter dem Mikroskop bewundert werden: die Bakterien und Einzeller, ohne die eine Abwasserreinigung nicht möglich wäre. Als Abschluss bekamen die Schüler/innen in der Kontroll- und Steuerwarte noch einen Überblick über die aktuellen Vorgänge in der Anlage und einen Einblick in das Berufsbild des Abwassermeisters. Wir danken herzlich den engagierten Mitarbeitern!DSC04429

 

For girls only – 2

Auch in diesem Schuljahr haben sich 15 Schülerinnen der Klassen 7 bis 9 entschieden, an der Girls´Day Akademie teilzunehmen. Jeden Montag Nachmittag treffen sie sich, um schrittweise Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Berufsfelder zu erhalten und die eigenen Interessen und Fähigkeiten in dieser Richtung kennenzulernen und weiter zu entwickeln. Projekttage bei Firmen in der Region stehen ebenso auf dem Programm wie das Erlernen technischer Grundfertigkeiten, z. B. das Löten an einem Stromkreis. Betriebsbesichtigungen und Bewerbungstraining werden folgen.

DSC04401DSC04409

Unsere Schule bietet als einzige Realschule in Schwaben dieses Pilotprojekt an. Finanziell getragen wird die Girls´Day Akademie von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden gemeinsam mit der Agentur für Arbeit.

Wir wünschen den Mädchen viel Freude auf ihrem Weg zu neuen Erfahrungen!

For girls only – 1

Die Mädchen der Girls´Day Akademie des letztes Schuljahres verbrachten einen informativen und unterhaltsamen Tag im Deutschen Museum in München. Neben Vorführungen in der Metallgießerei und der Keramikabteilung bekamen sie spezielle Extraführungen hinter den Kulissen. In der Modellbauwerkstatt durften sie hautnah miterleben, wie maßstabsgetreue Miniaturmodelle mit modernsten, computergestützten Fräsverfahren hergestellt werden. In der Bildhauerwerkstatt erfuhren die Mädchen  anschaulich, wie so große Modelle wie die begehbare Zelle oder der „Zellwald“ mit Faserverbundtechniken in Handarbeit gefertigt werden.DSC_4990

Gesponsert wurden diese Aktivitäten im Museum einschließlich Busfahrt und Verpflegung vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft als Anerkennung für den 3. Preis beim letztjährigenTechnik-Scout-Wettbewerb.

Warum wird das Kraut nicht nass?

DSC04394Diese Frage können die Schüler/innen der Klasse 6d jetzt beantworten. In Experimenten erforschten sie den Lotuseffekt an Krautblättern. Weiterführend lernten sie Möglichkeiten kennen, wie der Mensch diese Erfindung der Natur zur Selbstreinigung im Alltag für sich nutzen kann.
Beobachten, entdecken, ausprobieren, forschen! Diese Aktivitäten stehen im Vordergrund bei den MINT-Nachmittagen, die für die 6-ten Klassen wieder begonnen haben. DSC04389Innerhalb der nächsten Wochen erhalten die Schüler/innen einen Einblick in die Arbeitsweisen der Naturwissenschaften Chemie, Physik, Biologie und Informatik/Robotik. Raketenbau, Geheimschrift und physikalisch optimierter Instrumentenbau stehen ebenso auf dem Programm wie die Geheimnisse aus dem Leben des Regenwurms oder die Programmierung von kleinen Robotern.