Synagoge und Evangelische Annakirche, Augsburg

Hier handelt es sich um zwei äußerst unterschiedliche Gotteshäuser, die die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6e im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts besuchten. Dabei entdeckten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

Die Synagoge ist groß, düster und geheimnisvoll. Sie hat ein ewiges Licht. Männer und Frauen sitzen getrennt und der Platz wird gemietet. Männer tragen eine Kopfbedeckung, die Kippa. Es gibt keine Orgel, nur der Vorbeter singt. Erst mit 10 Männern wird Gottesdienst gefeiert. Es gibt einen großen siebenarmigen Leuchter.

Die Annakirche ist hell und klar. Sie besitzt kein ewiges Licht. Die Besucher wählen ihren Platz frei und Männer müssen die Kopfbedeckung abnemen. Es gibt zwei Orgeln und die Besucher singen. Gleich zwei Altäre schmücken den Raum und man kann sich aussuchen zu welchen man betet. Das Kreuz gilt als Zeichen für Gott.

Verbindend von Juden und Christen ist der Glaube an den Schöpfergott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und die Geschichten mit Mose und den 10 Geboten, wie es in der Thora, dem Heiligen Buch der Juden und bei uns im Alten Testament steht.

Mathias Förg, Svenja Gerhards, Justin Neukirchner, Tamara Schenk, Lea Schwarzbart, Klasse 6a