Archiv der Kategorie: Fächer

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„All You Can Eat“ oder manchmal ist weniger mehr

Mit einem Präventiv-Theaterstück, das das Junge Theater Augsburg im Forum unserer Schule für alle Siebtklässler zum Besten gab, klang das Schuljahr im Fach Ernährung und Gesundheit aus. Im Stück ging es um eine Reihe wichtiger Themen wie Selbstwertgefühl, Körperbewusstsein und Ernährung.

Die Schauspieler nahmen Alltagsszenen, die Ernährungsgewohnheiten beeinflussen, zum Anlass und spielten nach, wie sich diese ins Negative entwickeln können. Immer wieder wurde das junge Publikum aufgefordert, in das Geschehen im richtigen Moment einzugreifen und bessere Handlungsalternativen vorzuschlagen. Die Zuschauer durften ihre Ideen auch sofort umsetzen, indem sie selbst in die Rolle der Schauspieler schlüpften und dem Stück eine neue Richtung gaben. Mit einem kräftigen Applaus wurden sie von ihren Mitschülern dafür belohnt. Bei der kurzweiligen einstündigen Aufführung waren viele vom Können der beiden jungen Schauspieler beeindruckt. „Engelchen“ und „Teufelchen“ – gespielt von einer Person – wechselten in Sekundenschnelle ihre Rollen, als es darum ging, einem kalorienreichen Hauptgang noch eine üppige Nachspeise folgen zu lassen. Romantisch klang das Stück aus, als der Salat die Pizza „anmachte“ und beide im Tangoschritt das Tanzbein schwangen. Mit einem raffinierten Dressing kann auch ein Salat duften und eine Pizza schmeckt besonders lecker, wenn man sie sich teilt und zusammen genießt. Ausgewogenheit in der Ernährung ist eben viel leichter umzusetzen als eine strikte Einteilung in gute und schlechte Nahrungsmittel.

Wir danken herzlich dem Schulverein der Realschule Wertingen, der diese Aufführung finanziell unterstützt hat.

Ulrike Anwald-Deisenhofer

Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der VR-Bank

Im Rahmen der Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken wurden die Preisträger im Kunstsaal der Anton-Rauch-Realschule ausgezeichnet. Zum Thema „Musik“ setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen kreativ um: Eine tanzende Tuba, ein Schlagzeug spielender Hulk sowie ein Mädchen mit Spieluhr konnten unter anderem die Jury überzeugen. Manfred Hörmann, Geschäftsstellenleiter der VR-Bank Wertingen, verlieh die Preise an die Gewinner Marco Sturm (9b), Emily Krach (9b/ Schulsiegerin), Milina Erhart (7c), Phillip Roßkopf (6b), Jonathan Hartmann (7a), Jonas Siebenstich (6a), Louis Werner (7a) und Melissa Memminger (7d). Zum Erfolg gratulierten Realschulkonrektor Cornelius Brandelik, Manfred Hörmann sowie die Lehrkräfte für Kunst, Ruth Eser und Miriam Nicklaser.

Wenn Schokoeier einen Mixer antreiben…

…oder auch die Physik Besuch aus dem Kinderhaus Sonnenschein bekommt…

Wo ist der Strom? Was kann der Strom? Was ist der Strom? Diese Fragen beschäftigen schon eine Weile einige Kindergartenkinder unseres Nachbarn Haus Sonnenschein. Im Rahmen des Projektes Umwelt beschäftigen sich die Mädels und Buben der Elefantengruppe auch mit dem Thema Energie und wurden im Laufe der Zeit zu kleinen Pionieren in Sachen Strom. Der aufmerksame Leser fragt sich an dieser Stelle: Was hat das mit unserer Realschule zu tun? Ganz einfach. Nachdem die 4-6-Jährigen Licht, Waschmaschine und Radio inspiziert hatten, rausgefunden hatten, dass Elektrizität viel alltägliche Arbeit verrichtet und sämtliche Maschinen, groß und klein antreibt, sollte der Stromfluss auf frischer Tat ertappt werden. Doch- selbst ein Blick unter die Isolation eines Kabels konnte das Phänomen den interessierten Jungstern nicht erklären oder ersichtlich machen. Also machte man sich auf, nämlich dahin, wo die physikalische Welt den Kindern eigentlich ein wenig später dargestellt wird, in die Physikräume der Realschule zu Frau Schlecht. Diese freute sich sehr über das große Interesse der Kinder und empfing diese an zwei Schulvormittagen in den Physikräumen, um dem Strom mit den Kindern auf die Schliche zu kommen. Nachdem durch den Vergleich des Sahne Schlagens mit dem Mixer im Gegensatz zu einem Handrührgerät schnell klar war, dass eine Maschine viel mehr Kraft besitzt als ein Mensch, sollte herausgefunden werden, warum. Schnell war man sich einig, die Maschine hat diese Kraft, weil sie Strom bekommt. Strom hat Kraft. Dieser, so wussten die Kinder um Frau Huttner und Frau Demir bereits, kommt durch das Kabel aus der Steckdose. In diesem Kabel ist kaltes Metall, durch welches der Strom fließt. Das Metall sieht, wenn man mit einem Mikroskop ganz genau hinschauen kann, aus wie ein Molekülgebilde. Frau Schlecht zeigte den Kindern, dass kleine Stromteile durch diese Moleküle hindurchpassen. Schnell war den Kindern daher natürlich klar, dass, wenn Strom fließt, Metall, zum Beispiel in Form von Ketten am Körper, gefährlich sein kann. Auch das Metall im Kabel ist gefährlich, wenn es an der Steckdose angeschlossen ist, daher ist die wärmere Schutzschicht, das Gummi drum herum. Strom ist nämlich gefährlich! Dass Energie außerdem in einem Kreislauf von der Steckdose zum Gerät gelangt und wieder zurück zur Steckdose fließt, war für alle dann absolut verständlich, als jeder selber zum Stromtransporter werden durfte und Stromteilchen in Form von kleinen Schokoeiern von der Steckdose – Frau Schlecht – im Kreis laufend zum Mixer – Erzieherin mit Handrührgerät – transportieren durfte. Je schneller die Stromteile ankamen, desto schneller wurde die Sahne gemixt, je mehr Eier ankamen natürlich auch. Überholen durfte im Stromverkehr keiner. Als der Strom, der nämlich aus einem Kraftwerk in die Steckdose kommt dann auch durch Blitze in einem Experiment sichtbar wurde, war den großen kleinen Strompionieren dann alles klar!

Nicht nur die Kinder, auch die beteiligten Erwachsen waren glücklich darüber, diese eher exotische Kooperation von ganz Klein zu Groß gewagt zu haben in der Hoffnung, Skepsis gegenüber den naturwissenschaftlichen Themengebieten abzubauen, indem man sich dem frühen kindlichen Interesse und ihrer natürlichen, jedoch sehr intelligenten Art, sich die Welt zu erklären öffnet. Ein Danke an die Initiative von Frau Schlecht und den Erzieherinnen des Kinderhauses.

Klara vertritt Wertingen im Lese-Kreisentscheid

Die Wertinger Schulen schickten ihre Sieger zum Stadtentscheid in die Mittelschule. Welche Bücher sie ausgesucht hatten und was am Ende offen blieb

von Brigitte Bunk (WZ)

Klara Amann von der Anton-Rauch-Realschule-Wertigen wird Wertingen beim Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs vertreten. Sie ist Siegerin des Stadtentscheids, der am gestrigen Dienstag in der Mittelschule stattfand. Und obwohl das Ergebnis am Ende schnell feststand, war der Ausgang bis kurz vor Schluss vollkommen offen. Nicht nur, weil sich die Jury vor der Beratung nicht in die Karten blicken ließ, sondern weil die Schüler sowohl bei den selbst ausgewählten Büchern, als auch beim fremden Text zeigten, dass sie es durchaus verdient haben, ihre Schule zu vertreten.

Jeweils drei Minuten hatten Sara, Manuel, Emilio und Klara Zeit, die Zuhörer mit in ihre Geschichte zu nehmen. Gemäß dem Zitat von Aldous Huxley, das Stephan Poss, Schulleiter der Mittelschule, mitbrachte: „Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ Die Phantasiewelten, die die zwei Mädchen und Buben entstehen ließen, waren ebenso unterschiedlich wie die Vorträge der Schüler.

Als erste erweckte Sara Bernhard von der Montessori-Schule die Figuren aus „Silber – Das dritte Buch der Träume“ von Kerstin Gier zum Leben. Sie überzeugte durch ihr flüssiges Lesen und die lebendige Interpretation. Dabei schaute sie immer wieder die Zuhörer an und fand dank ihres Lesezeichens spielend die passende Stelle wieder.

Bürgermeister Willy Lehmeier war beeindruckt

Gekonnt präsentierte Manuel Wagner, Sieger der Mittelschule, das Buch „Der verflixte Wahrheitszauber“ von Bruce Coville. Emilio Ipfling vom Wertinger Gymnasium liebt das Buch „Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien. Dabei imitierte er die kleinen Wesen aus „Herr der Ringe“, was besonders Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeierbeeindruckte. Als vierte war Klara Amann mit „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ von Sabine Ludwig an der Reihe. Auch sie überzeugte mit ihrer lebendigen Interpretation die bunt gemischte Jury. Da waren die begleitenden Lehrer: Ursula Nahme vom Gymnasium, Stephan Buchfink von der Montessori Schule, Birgit Bajza von der Anton-Rauch-Realschule und als Gastgeber Schulleiter Stephan Poss und Marie-Luise Zellmer, die die Stadtausscheidung des Lesewettbewerbs organisierte. Dann waren da noch die Gäste, die bis zuletzt nicht wussten, von welcher Schule welcher Vorleser kam: Franz Gerblinger von der gleichnamigen Wertinger Buchhandlung, der auch die Sachpreise für die Schüler spendierte, Sandra Wolf von der Firma Creaton, die mit der Wertinger Mittelschule eine Schulpartnerschaft pflegt, Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier und die freiberufliche Journalistin Brigitte Bunk.

Und die waren nun gespannt, wie sich die Schüler beim zweiten Teil des Wettbewerbs, dem ihnen fremden Text, schlagen würden. Hierfür hatte Organisatorin Marie-Luise Zellmer das Jugendbuch „GIPS – Oder wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ von Anna Wolz ausgesucht. Sie las die erste Passage selbst vor, die Schüler machten weiter. Bürgermeister Lehmeier zog das Fazit: „Es ist ein Genuss, jungen Menschen beim Lesen zuzuhören.“ Schnell war die Entscheidung gefallen, auch wenn Bürgermeister Lehmeier bei der Preisverleihung betonte: „Ihr habt alle sowohl den mitgebrachten als auch den fremden Text hervorragend gelesen.“ Am meisten aber fesselte Klara die Zuhörer und gewann verdient. Was außerdem feststeht: Nächstes Jahr findet der Stadtentscheid am Gymnasium statt. Nur eines blieb offen bei diesem Entscheid. Wer von den Vorlesern und Juroren den Schluss der Geschichte wissen will, außer Marie-Luise Zellmer natürlich, muss sich wohl das Buch selbst holen und lesen.

 

Quelle: Wertingen Zeitung, 15.01.2019

Lehrermannschaft verteidigt Titel

Am vergangenen Donnerstag konnte die Lehrer-Volleyballmannschaft der ARR abermals ihren Nordschwäbischen Titel verteidigen. In eigener Halle konnten die Mannschaften aus Rain und Meitingen ohne Satzverlust besiegt werden. Nun geht es weiter zur Schwäbischen Meisterschaft.

Herzlichen Glückwunsch!