Archiv der Kategorie: Fächer

Sammelkategorie

Kunstwerke des Monats ausgezeichnet

Jeden Monat wird an der Anton-Rauch-Realschule eine besonders gelungene praktische Arbeit aus den Fächern Kunsterziehung, Werken und Textilem Gestalten ausgewählt und zum „Kunstwerk des Monats“ gekürt. Anschließend schmückt es, ausgestellt in einem großen Schaukasten, das Foyer der Wertinger Realschule.
Zu Beginn des neuen Schuljahres kamen Schulleitung und Fachlehrkräfte wieder zusammen, um die jungen Künstler und Künstlerinnen für ihre kreativen Arbeiten aus dem Schuljahr 2018 /2019 zu ehren (von links nach rechts): Maria Drohner-Liepert, Ruth Eser, Realschulkonrektorin Sibylle Knötzinger, Yvonne Rothbauer, Realschuldirektor Dr. Frank Rehli und Miriam Nicklaser. Über ihren Buchpreis freuten sich (von links nach rechts): Mia Heß (7 e), Sophia Pickl (6 a), Lara Pickl (6 a), Giuliana Beckert (9 d), Louis Merktle (7 a), Lena Fink-Mayr (7 a), Max Landgraf (7 b), Johanna Kempter (10 e), Leonie Kratzer (10 e), Marie Falten (10 a), Heidi Hartl (8 b), Emilia Liepert (10 c), Michael Wagner (10 e) und Tim Ostermeier (10 e). Die Kunstwerke, darunter z.B. Kerzenständer aus Metall, Landartweben-Bilder, grafisch umgesetzte Redewendungen, Eulen aus Ton oder auch Stemmarbeiten aus Lindenholz, können außerdem hier auf unserer Homepage betrachtet werden.

M. Nicklaser

Besuch bei Creaton in Wertingen

Gleich zu Schuljahresbeginn besuchte die Werkengruppe der 9 b im Rahmen ihres Fachunterrichts das Ziegelwerk „creaton“. Sicherheitstechnisch vorbildlich ausgestattet mit Schutzbrille, Schutzhelm und Warnweste wurden die Schülerinnen und Schüler fast zwei Stunden lang durch die Produktionshallen der Wertinger Firma geführt. Die Schüler konnten nachverfolgen, wie der angelieferte Lehm aus den Gruben in Buttenwiesen und Langenreichen in vielen einzelnen Herstellungsschritten zu Dachziegeln verarbeitet wurde. Dass es die Ziegel für die verschiedensten Geschmäcker und Verwendungszwecke gibt, konnten die Realschüler an den unterschiedlichen Farben, Formen und Oberflächen der Endprodukte erkennen.

Ruth Eser

Der Schulverein spendet uns Stemmeisen

Eine großzügige Spende des Schulvereins der Realschule ermöglichte es der Fachschaft Werken Werkzeuge zum Schnitzen und Stemmen anzuschaffen. Die Vorsitzende des Ehemaligenvereins Frau Karin Klingler übergibt den Werkenlehrern der Anton-Rauch-Realschule die neuen Hohleisen und Kerbschnitzmesser. Jetzt kann sich die Schulfamilie auf tolle Schnitzarbeiten ihrer Schüler freuen.

„All You Can Eat“ oder manchmal ist weniger mehr

Mit einem Präventiv-Theaterstück, das das Junge Theater Augsburg im Forum unserer Schule für alle Siebtklässler zum Besten gab, klang das Schuljahr im Fach Ernährung und Gesundheit aus. Im Stück ging es um eine Reihe wichtiger Themen wie Selbstwertgefühl, Körperbewusstsein und Ernährung.

Die Schauspieler nahmen Alltagsszenen, die Ernährungsgewohnheiten beeinflussen, zum Anlass und spielten nach, wie sich diese ins Negative entwickeln können. Immer wieder wurde das junge Publikum aufgefordert, in das Geschehen im richtigen Moment einzugreifen und bessere Handlungsalternativen vorzuschlagen. Die Zuschauer durften ihre Ideen auch sofort umsetzen, indem sie selbst in die Rolle der Schauspieler schlüpften und dem Stück eine neue Richtung gaben. Mit einem kräftigen Applaus wurden sie von ihren Mitschülern dafür belohnt. Bei der kurzweiligen einstündigen Aufführung waren viele vom Können der beiden jungen Schauspieler beeindruckt. „Engelchen“ und „Teufelchen“ – gespielt von einer Person – wechselten in Sekundenschnelle ihre Rollen, als es darum ging, einem kalorienreichen Hauptgang noch eine üppige Nachspeise folgen zu lassen. Romantisch klang das Stück aus, als der Salat die Pizza „anmachte“ und beide im Tangoschritt das Tanzbein schwangen. Mit einem raffinierten Dressing kann auch ein Salat duften und eine Pizza schmeckt besonders lecker, wenn man sie sich teilt und zusammen genießt. Ausgewogenheit in der Ernährung ist eben viel leichter umzusetzen als eine strikte Einteilung in gute und schlechte Nahrungsmittel.

Wir danken herzlich dem Schulverein der Realschule Wertingen, der diese Aufführung finanziell unterstützt hat.

Ulrike Anwald-Deisenhofer

Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der VR-Bank

Im Rahmen der Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken wurden die Preisträger im Kunstsaal der Anton-Rauch-Realschule ausgezeichnet. Zum Thema „Musik“ setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen kreativ um: Eine tanzende Tuba, ein Schlagzeug spielender Hulk sowie ein Mädchen mit Spieluhr konnten unter anderem die Jury überzeugen. Manfred Hörmann, Geschäftsstellenleiter der VR-Bank Wertingen, verlieh die Preise an die Gewinner Marco Sturm (9b), Emily Krach (9b/ Schulsiegerin), Milina Erhart (7c), Phillip Roßkopf (6b), Jonathan Hartmann (7a), Jonas Siebenstich (6a), Louis Werner (7a) und Melissa Memminger (7d). Zum Erfolg gratulierten Realschulkonrektor Cornelius Brandelik, Manfred Hörmann sowie die Lehrkräfte für Kunst, Ruth Eser und Miriam Nicklaser.

Wenn Schokoeier einen Mixer antreiben…

…oder auch die Physik Besuch aus dem Kinderhaus Sonnenschein bekommt…

Wo ist der Strom? Was kann der Strom? Was ist der Strom? Diese Fragen beschäftigen schon eine Weile einige Kindergartenkinder unseres Nachbarn Haus Sonnenschein. Im Rahmen des Projektes Umwelt beschäftigen sich die Mädels und Buben der Elefantengruppe auch mit dem Thema Energie und wurden im Laufe der Zeit zu kleinen Pionieren in Sachen Strom. Der aufmerksame Leser fragt sich an dieser Stelle: Was hat das mit unserer Realschule zu tun? Ganz einfach. Nachdem die 4-6-Jährigen Licht, Waschmaschine und Radio inspiziert hatten, rausgefunden hatten, dass Elektrizität viel alltägliche Arbeit verrichtet und sämtliche Maschinen, groß und klein antreibt, sollte der Stromfluss auf frischer Tat ertappt werden. Doch- selbst ein Blick unter die Isolation eines Kabels konnte das Phänomen den interessierten Jungstern nicht erklären oder ersichtlich machen. Also machte man sich auf, nämlich dahin, wo die physikalische Welt den Kindern eigentlich ein wenig später dargestellt wird, in die Physikräume der Realschule zu Frau Schlecht. Diese freute sich sehr über das große Interesse der Kinder und empfing diese an zwei Schulvormittagen in den Physikräumen, um dem Strom mit den Kindern auf die Schliche zu kommen. Nachdem durch den Vergleich des Sahne Schlagens mit dem Mixer im Gegensatz zu einem Handrührgerät schnell klar war, dass eine Maschine viel mehr Kraft besitzt als ein Mensch, sollte herausgefunden werden, warum. Schnell war man sich einig, die Maschine hat diese Kraft, weil sie Strom bekommt. Strom hat Kraft. Dieser, so wussten die Kinder um Frau Huttner und Frau Demir bereits, kommt durch das Kabel aus der Steckdose. In diesem Kabel ist kaltes Metall, durch welches der Strom fließt. Das Metall sieht, wenn man mit einem Mikroskop ganz genau hinschauen kann, aus wie ein Molekülgebilde. Frau Schlecht zeigte den Kindern, dass kleine Stromteile durch diese Moleküle hindurchpassen. Schnell war den Kindern daher natürlich klar, dass, wenn Strom fließt, Metall, zum Beispiel in Form von Ketten am Körper, gefährlich sein kann. Auch das Metall im Kabel ist gefährlich, wenn es an der Steckdose angeschlossen ist, daher ist die wärmere Schutzschicht, das Gummi drum herum. Strom ist nämlich gefährlich! Dass Energie außerdem in einem Kreislauf von der Steckdose zum Gerät gelangt und wieder zurück zur Steckdose fließt, war für alle dann absolut verständlich, als jeder selber zum Stromtransporter werden durfte und Stromteilchen in Form von kleinen Schokoeiern von der Steckdose – Frau Schlecht – im Kreis laufend zum Mixer – Erzieherin mit Handrührgerät – transportieren durfte. Je schneller die Stromteile ankamen, desto schneller wurde die Sahne gemixt, je mehr Eier ankamen natürlich auch. Überholen durfte im Stromverkehr keiner. Als der Strom, der nämlich aus einem Kraftwerk in die Steckdose kommt dann auch durch Blitze in einem Experiment sichtbar wurde, war den großen kleinen Strompionieren dann alles klar!

Nicht nur die Kinder, auch die beteiligten Erwachsen waren glücklich darüber, diese eher exotische Kooperation von ganz Klein zu Groß gewagt zu haben in der Hoffnung, Skepsis gegenüber den naturwissenschaftlichen Themengebieten abzubauen, indem man sich dem frühen kindlichen Interesse und ihrer natürlichen, jedoch sehr intelligenten Art, sich die Welt zu erklären öffnet. Ein Danke an die Initiative von Frau Schlecht und den Erzieherinnen des Kinderhauses.