Archiv der Kategorie: ARR

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

In der Woche vom 14.-18.10.2019 fand an allen bayrischen Schulen die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit statt. Wir hatten zu diesem Thema die Ausstellung „Nachhaltige Ernährung – Essen für die Zukunft“ vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aufgebaut, die die Inhalte des Faches Ernährung und Gesundheit zu den Themenbereichen gesundheits- und nachhaltigkeitsorientierte Ernährung sowie die Umsetzung eines klimafreundlichen Lebensstils sehr anschaulich dokumentiert.

Größer war natürlich die Freude am Müslibüffet, das am Freitag in der Pause angeboten wurde. Kiloweise regionale und saisonale Obstsorten, die gespendet wurden, „schnippelten“ die TG-Mädels der 6a/b für den Obstsalat. Die Landkäserei Reißler aus Nordendorf spendete bereits zum dritten Mal 15 kg Joghurt für das leckere Müsli. Mit großer Begeisterung waren die 100 Portionen Müsli sehr schnell an die SchülerInnen verkauft.

Tag der Ausbildung

Spannende Einblicke am Tag der Ausbildung bei Erhardt+Leimer in Augsburg

Im Rahmen einer Ausbildungsmesse am „Tag der Ausbildung“ bei Erhardt+Leimer in Augsburg- Stadtbergen, erhielten 52 Schülerinnen und Schüler einen interessanten Einblick in ein modernes Industrieunternehmen aus der Region. Unsere Realschüler hatten dabei die Möglichkeit sich an zahlreichen Informationsständen zu den einzelnen Ausbildungsberufen zu informieren, Projektarbeiten der aktuell 104 Auszubildenden aus den sechs Ausbildungsberufen zu begutachten und mit den derzeitigen Azubis und ihren entsprechenden Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Ebenso konnte ein Blick in die firmeneigene Lehrwerkstatt geworfen werden, bei dem die Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr ihre praktische Fähigkeit unseren Schülerinnen und Schülern unter Beweis stellen durften.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen und dem Bewerbungsverfahren entnehmen Sie bitte unter:

https://www.erhardt-leimer-ausbildung.de/

Patrick Rossow

cof

Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der VR-Bank

Im Rahmen der Preisverleihung zum 49. Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken wurden die Preisträger im Kunstsaal der Anton-Rauch-Realschule ausgezeichnet. Zum Thema „Musik“ setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen kreativ um: Eine tanzende Tuba, ein Schlagzeug spielender Hulk sowie ein Mädchen mit Spieluhr konnten unter anderem die Jury überzeugen. Manfred Hörmann, Geschäftsstellenleiter der VR-Bank Wertingen, verlieh die Preise an die Gewinner Marco Sturm (9b), Emily Krach (9b/ Schulsiegerin), Milina Erhart (7c), Phillip Roßkopf (6b), Jonathan Hartmann (7a), Jonas Siebenstich (6a), Louis Werner (7a) und Melissa Memminger (7d). Zum Erfolg gratulierten Realschulkonrektor Cornelius Brandelik, Manfred Hörmann sowie die Lehrkräfte für Kunst, Ruth Eser und Miriam Nicklaser.

Wenn Schokoeier einen Mixer antreiben…

…oder auch die Physik Besuch aus dem Kinderhaus Sonnenschein bekommt…

Wo ist der Strom? Was kann der Strom? Was ist der Strom? Diese Fragen beschäftigen schon eine Weile einige Kindergartenkinder unseres Nachbarn Haus Sonnenschein. Im Rahmen des Projektes Umwelt beschäftigen sich die Mädels und Buben der Elefantengruppe auch mit dem Thema Energie und wurden im Laufe der Zeit zu kleinen Pionieren in Sachen Strom. Der aufmerksame Leser fragt sich an dieser Stelle: Was hat das mit unserer Realschule zu tun? Ganz einfach. Nachdem die 4-6-Jährigen Licht, Waschmaschine und Radio inspiziert hatten, rausgefunden hatten, dass Elektrizität viel alltägliche Arbeit verrichtet und sämtliche Maschinen, groß und klein antreibt, sollte der Stromfluss auf frischer Tat ertappt werden. Doch- selbst ein Blick unter die Isolation eines Kabels konnte das Phänomen den interessierten Jungstern nicht erklären oder ersichtlich machen. Also machte man sich auf, nämlich dahin, wo die physikalische Welt den Kindern eigentlich ein wenig später dargestellt wird, in die Physikräume der Realschule zu Frau Schlecht. Diese freute sich sehr über das große Interesse der Kinder und empfing diese an zwei Schulvormittagen in den Physikräumen, um dem Strom mit den Kindern auf die Schliche zu kommen. Nachdem durch den Vergleich des Sahne Schlagens mit dem Mixer im Gegensatz zu einem Handrührgerät schnell klar war, dass eine Maschine viel mehr Kraft besitzt als ein Mensch, sollte herausgefunden werden, warum. Schnell war man sich einig, die Maschine hat diese Kraft, weil sie Strom bekommt. Strom hat Kraft. Dieser, so wussten die Kinder um Frau Huttner und Frau Demir bereits, kommt durch das Kabel aus der Steckdose. In diesem Kabel ist kaltes Metall, durch welches der Strom fließt. Das Metall sieht, wenn man mit einem Mikroskop ganz genau hinschauen kann, aus wie ein Molekülgebilde. Frau Schlecht zeigte den Kindern, dass kleine Stromteile durch diese Moleküle hindurchpassen. Schnell war den Kindern daher natürlich klar, dass, wenn Strom fließt, Metall, zum Beispiel in Form von Ketten am Körper, gefährlich sein kann. Auch das Metall im Kabel ist gefährlich, wenn es an der Steckdose angeschlossen ist, daher ist die wärmere Schutzschicht, das Gummi drum herum. Strom ist nämlich gefährlich! Dass Energie außerdem in einem Kreislauf von der Steckdose zum Gerät gelangt und wieder zurück zur Steckdose fließt, war für alle dann absolut verständlich, als jeder selber zum Stromtransporter werden durfte und Stromteilchen in Form von kleinen Schokoeiern von der Steckdose – Frau Schlecht – im Kreis laufend zum Mixer – Erzieherin mit Handrührgerät – transportieren durfte. Je schneller die Stromteile ankamen, desto schneller wurde die Sahne gemixt, je mehr Eier ankamen natürlich auch. Überholen durfte im Stromverkehr keiner. Als der Strom, der nämlich aus einem Kraftwerk in die Steckdose kommt dann auch durch Blitze in einem Experiment sichtbar wurde, war den großen kleinen Strompionieren dann alles klar!

Nicht nur die Kinder, auch die beteiligten Erwachsen waren glücklich darüber, diese eher exotische Kooperation von ganz Klein zu Groß gewagt zu haben in der Hoffnung, Skepsis gegenüber den naturwissenschaftlichen Themengebieten abzubauen, indem man sich dem frühen kindlichen Interesse und ihrer natürlichen, jedoch sehr intelligenten Art, sich die Welt zu erklären öffnet. Ein Danke an die Initiative von Frau Schlecht und den Erzieherinnen des Kinderhauses.

Chemie-Show

Chemie-Show – It’s like Magic!

Am Freitag vor den Faschingsferien fand in der sechsten Stunde eine Chemie-Show statt. In den Genuss der Zauberstunde kamen alle Schüler/innen, die am Informationsabend für die 4. Klässler mitgewirkt haben. Die etwas andere Chemie-Stunde sollte einerseits als Belohnung für unsere fleißigen Helfer/innen sein, die den ganzen Abend unter anderem den Lehrkräften tatkräftig zur Seite standen und die Eltern betreut haben, andererseits war sie ein spannender und zugleich entspannter Abschluss der ereignisreichen Faschingswoche.

Die Experimente wurden von Schülern/Schülerinnen der 9. Klassen vorgeführt und von Frau Mart moderiert. Die chemischen Versuche wirkten regelrecht magisch. Auf der einen Seite wurden zum Beispiel jeweils geringe Mengen von zwei farblosen Flüssigkeiten zusammengeschüttet und plötzlich bildet sich eine enorme Menge eines gelben Schaumes. Auf der anderen Seite wurde ein riesen Feuer durch einfaches Pusten erzeugt. Des Weiteren wurde mithilfe von zwei farblosen Flüssigkeiten ein Weizenglas mit Bier gefüllt – Prost! Es hat geknallt, gebrannt und gestunken. Da in der Realität nicht immer alles reibungsläuft verläuft, kam es auch zu einem Missgeschick. Ein 20-Euro-Schein von Frau Mart hat einen Versuch nicht überlebt. R.I.P. 20 Euro – But the show must go on!