Alle Beiträge von kettemann

Halloweenparty in der 5b

Erschreckende Szenarien spielten sich am vergangenen Mittwochnachmittag an der ARR ab.

Um alle bösen Schulgeister zu vertreiben und Lehrerinnen und Lehrer zu erschrecken, verkleideten sich dort alle Schülerinnen und Schüler der 5b zusammen mit ihren Tutoren aus der 9b (Janina, Rita, Lisa, Lea, Katja und Melissa) in den Kellerräumen der Realschule.

Um den Nachmittag abzurunden, wurden Pizzen gebacken und auf dem Schulgelände Spiele gespielt.

Nina Kettemann

 

It’s team time!

Diese Erkenntnis gewannen alle Schülerinnen und Schüler der diesjährigen 7. Klassen bei clip in Bliensbach.
Creatives lernen innovative Pädagogik / Personalentwicklung, kurz clip, wird von der St. Gregor Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Augsburg zur Förderung der sozialen Kompetenzen und Persönlichkeitsförderung angeboten.

Dies ist besonders zu Beginn der 7. Jahrgangsstufe wichtig, da sich alle Schülerinnen und Schüler durch ihre individuelle Zweigwahl in einer neuen Klasse wiederfanden, in welcher sich eine KlassenGEMEINSCHAFT erst noch entwickeln muss. Durch clip und die dazugehörigen Aufgaben, die nur im TEAM gemeistert werden konnten, sollten sich die Schülerinnen und Schüler über ihre eigenen Schwächen und Stärken bewusst werden, noch besser kennenlernen und ihr „Wir-Gefühl“ stärken.

Am frühen Morgen wanderten die 7a und 7b gemeinsam mit Frau Sommer, Frau Kettemann und Frau Wörtz von der ARR Wertingen zum Schullandheim nach Bliensbach, wo sie auch schon von den Gruppenleitern von St. Gregor erwartet wurden.

Außergewöhnliche Arrangements motivierten die 7a und 7b sich auf die neuen Lernerfahrungen einzulassen. So mussten die Schülerinnen und Schüler bei der Übung „Titanic“ gemeinsam das Gleichgewicht auf einer riesigen Holzwippe halten ohne dabei den Boden zu berühren und anschließend in diesem Gleichgewichtszustand noch verschiedene Aufgaben bewältigen.

Bei der Übung „Tresor“ war Köpfchen gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich zuvor unter bestimmten Regeln einen gemeinsamen Plan machen, wie sie die Aufgabe am schnellsten lösen können. Ein weiterer Aspekt dieser Aufgabe war das nonverbale Kommunizieren.

Anschließend ging es in den Wald zum Niedrigseilgarten, bei welchem die Jugendlichen, abgesichert durch ihre Mitschüler und Mitschülerinnen, einen Meter über dem Boden auf einem Drahtseil entlang balancieren mussten. Die Schülerinnen und Schüler lernten hierbei, dass gegenseitiges Vertrauen in die Klassenkameraden und Klassenkameradinnen wichtig sind, um ans Ziel zu kommen.

Kettemann

Die ARR als Gastgeber des ersten Talenttages im Schuljahr 2016/2017

Am Mittwoch, den 22.02.2017, fand an unserer Realschule der erste von zwei Talenttagen der Wertinger Schulen statt. Die Talenttage wurden bereits letztes Schuljahr ins Leben gerufen. Dieses Schuljahr laufen sie unter dem Titel „Ich sehe was, was Du nicht hörst“.
Lehrer und Lehrerinnen aus allen Schularten haben sich hierfür Workshops überlegt, die das Thema Kommunikation von allen Seiten beleuchten.

45 talentierte Schülerinnen und Schüler aus Grund-, Mittel- und Realschule sowie aus dem Gymnasium trafen sich dazu um 8 Uhr in unserem Forum.

Zu Beginn begrüßte Herr Fahl alle beteiligten Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler aller Schularten recht herzlich in unserem Hause.
Anschließend gab es mit Hilfe von Herrn Schlumberger verschiedene Kennenlernspiele als Warm-up. Danach gingen alle Kinder in ihren vorab selbst gewählten Workshop.

Workshop 1 mit dem Titel „Eine spannende Zeitreise vom Meer bis in die Berge“ beschäftigte sich an Stationen mit der Geschichte der Kommunikation.

Das aufregende Land der Sinne von Mensch und Tier war das Thema von Workshop 2.
Hier sah man z.B. Schüler über den Boden robben, die einer gelegten Duftspur folgten.

Workshop 2 Duftspur
Workshop 2 Duftspur

Als „rasende Reporter“ waren die Teilnehmer von Workshop 3 unterwegs (Beteiligte Lehrkraft der ARR: Frau Kettemann). Hierbei wurden zunächst die Grundlagen mit dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun gelegt sowie Rollenspiele selbst entwickelt, welche die Schwierigkeiten und Probleme einer verbalen und nonverbalen Kommunikation deutlich machten. Anschließend entwickelten die Kinder eigene kommunikative Spiele und eine Radiosendung, die am zweiten Talenttag dann fortgeführt wird.

Workshop 3 Szenisches Spiel
Workshop 3 Szenisches Spiel

In Workshop 4 durften sich die Schüler mit Schall auseinandersetzen, Geheimsprachen entwickeln und den Kommunikationskanal „Licht“ experimentell erforschen (Beteiligte Lehrkräfte der ARR: Frau Markowski und Frau Köber). Auch ein Computer wurde auseinandergebaut.

Workshop 4
Workshop 4

Alles in allem endete um 15:30 Uhr ein spannender und erfolgreicher Tag, nicht zuletzt wegen des zusätzlichen Engagements der beteiligten Lehrkräfte aller Schularten.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den zweiten Talenttag Ende Juni in Bliensbach.

Bianca Markowski & Nina Kettemann

Besuch der Synagoge Augsburg

Kurz vor den Herbstferien besuchten die Klassen 6 b und c mit den Lehrerinnen Anneliese Menz und Nina Kettemann das jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben. Nach theoretischer Behandlung des Themas Judentum im Unterricht freuten sich die Schülerinnen und Schüler (und Lehrerinnen J) darauf vor Ort alles live begutachten zu können. In diesem Zuge gab es eine Führung durch die beeindruckende Synagoge, die allen aufgrund ihrer gigantischen Größe, ihrem düsteren und geheimnisvollen Erscheinungsbild und den vielen Details im ersten Moment den Atem raubte. Da wir aus dem Staunen erst einmal nicht mehr herauskamen, waren wir sehr froh, dass wir genügend Zeit bekamen, um alles auf uns wirken lassen zu können und Fragen zu stellen.

Eine besondere Erfahrung für die männlichen Schüler war es, dass sie vor dem Betreten der Synagoge eine Kippa aufsetzen mussten. Die Kippa ist eine kleine Kappe, die viele jüdische Männer den ganzen Tag über auf dem Kopf tragen. Sie ist ein Zeichen der Ehrfurcht vor Gott. Die kleinen Kappen bedecken nur den Hinterkopf und heißen deshalb auch Scheitelkäppchen. Es gibt sie in verschiedenen Stoffen, unterschiedlichen Farben und Mustern. Liberale Juden tragen die Kippa nur zum Gebet, wenn sie aus der Tora lesen und wenn sie essen. In einer Synagoge müssen alle Männer eine Kippa aufsetzen, auch wenn sie keine Juden sind. Diese Pflicht gab es noch nicht immer. Sie gilt „erst“ seit ungefähr 1600 Jahren.
Dies steht natürlich im Gegensatz zur evangelischen / katholischen Kirche, in welcher man seine Kopfbedeckung aus Ehrfurcht vor Gott absetzen sollte.

Das Jüdische Kulturmuseum wurde 1985 als erstes selbstständiges Museum in der Bundesrepublik zur Geschichte und Kultur der Juden in Deutschland eingerichtet. Träger ist die Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben. Die Dauerausstellung dokumentiert an ausgewählten Beispielen die reiche Kultur und wechselvolle Geschichte der Juden in Augsburg und Schwaben seit dem Mittelalter bis heute. Das Museum präsentiert dies als eine Geschichte der Migration, als Abfolge von Niederlassung und Austreibung, von Integration und Ausgrenzung, von Selbstbehauptung und Anpassung, von Suchen, Finden und Verlust von Heimat.

Vor der Synagoge Augsburg
Vor der Synagoge Augsburg

Den Schwerpunkt der Sammlung bilden Ritual- und Kulturgegenstände für Synagoge und häusliche Feiern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Die mehr als zwanzig Tora-Schilder der Sammlung fungieren als Leitobjekte. Eingebettet in ihren historischen Kontext erzählen sie von den religiösen Vorstellungen, der geografischen Verbreitung und dem sozialen Aufbau der einstigen jüdischen Gemeinden sowie von ihren Wechselbeziehungen mit der christlichen Mehrheitskultur.

Die Konzeption lenkt den Blick auf das Mit-, Neben- und Gegeneinander von jüdischer Minderheit und christlicher Mehrheit. Sie thematisiert religiöse Praxis im Wandel der Zeit und macht jüdische Geschichte als integralen Teil der Augsburger und der schwäbischen Geschichte deutlich.

So war es für die Schülerinnen und Schüler ganz wichtig nicht die Unterschiede, sondern Gemeinsamkeiten zwischen dem Juden- und dem Christentum zu erkennen und zu verstehen. Verbindend für Juden und Christen ist der Glaube an den Schöpfergott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und an die Geschichten mit Mose und den 10 Geboten, wie es in der Tora, dem Heiligen Buch der Juden und bei uns im Alten Testament niedergeschrieben steht.

Nina Kettemann

Besuch bei Wasserwacht gibt Schülern der Klasse 9a Auftrieb

Die Schüler der Klasse 9a (mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsrichtung) hatten am 28.06.2016 Gelegenheit einen Eindruck von den Aufgaben und der technischen Ausstattung der örtlichen Wasserwacht zu bekommen.

Im Rahmen des Physikunterrichts hatten sich die Schülerinnen und Schüler in den vorangegangenen Schulstunden das allgemeine Gasgesetz hergeleitet. Dieses beschreibt, wie sich Gase bei Veränderung der Zustandsgrößen Volumen, Druck und Temperatur verhalten. Das Gesetz findet im Bereich Tauchen mannigfaltige Anwendungen. Ihr neuerworbenes Wissen sollten die Schüler bei den Rettungstauchern der Wasserwacht nun praxisnah und kompetenzorientiert erweitern.

Am Dienstag Morgen besuchten der erste Vorsitzende der Wasserwacht Ortsgruppe Wertingen Markus Heigl und der langjährige Technische Leiter Peter Keiß die Schülerinnen und Schüler im Physiksaal der Realschule. Die Schüler  lernten in kurzen Auszügen die Geschichte um die Entstehung der Wasserwacht sowie ihre Gliederung als eine Unterorganisation des Roten Kreuzes kennen. Im Rahmen des Vortrags wurde den Schülern erläuterte, welche Aufgaben die Wasserwacht in der Gesellschaft übernimmt und durch welche Ausbildungen sie sicherstellt, diesen auch gerecht werden zu können. Im Anschluss verlegte die Klasse ihren Standort, zur Einsatzgarage der Wasserwacht im Rotkreuzhaus Wertingen. Begleitet wurden sie dabei von den Lehrkräften Simone Schlecht, Christian Kramer und Clemens Holter.

Dort angekommen präsentierten Markus Heigl und Peter Keiß ihr Einsatzfahrzeug, sowie das Motorboot. Sie stellten die Ausrüstung eines Wasserretters vor und demonstrierten deren Nutzen im Einsatzfall um eine Person aus einem fließenden Gewässer zu retten oder den Schutz den die Ausrüstung den Wasserrettern im Hochwassereinsatz bietet. Den Abschluss bildete die Ausrüstung der Rettungstaucher. Die Sporttaucher Heigl und Keiß, die für die Wasserwacht als Motorbootsführer und Signalmänner (sichert den Taucher im Einsatz durch eine Leine) tätig sind, demonstrierten den sicheren Umgang mit den Tauchflaschen, Jackets und Atemgeräten.

Peter Keiß hilft dem Schüler beim Anlegen der Ausrüstung
Peter Keiß hilft dem Schüler beim Anlegen der Ausrüstung

Anschließend durften die Schüler selbst aktiv werden. An mehreren vorbereiteten Stationen hatten sie Gelegenheit ihr Wissen über das allgemeine Gasgesetz anzuwenden um dessen Bedeutung für Rettungstaucher im Einsatz für die Wasserwacht selbstständig und kompetenzorientiert herauszuarbeiten. Dabei wurden die beiden Stationen, bei denen die Schüler mit den Tauchgeräten arbeiteten durch die beiden Herren der Wasserwacht betreut um die Schüler bei der Handhabung zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Funktionsweise und den Nutzen des verwendeten Jackets untersuchen. Bei einer anderen Station hatten die Schüler Gelegenheit mit Hilfe des Lungenautomaten eines Tauchers zu atmen. Sie konnten anhand einfacher Versuche überlegen, was beim Befüllen der Tauchflaschen zu beachten ist und wie Taucher schwere Objekte wie z. B. versunkene Autos aus der Tiefe bergen können. Auch über den Einfluss des Tauchens auf den menschlichen Körper konnten sich die Schüler Gedanken machen.

Schüler führen selbstständig Versuche durch
Schüler führen selbstständig Versuche durch

Zwischen den Stationen waren Stellwände aufgebaut, auf denen die Schüler sich zusätzlich über das Rettungstauchen, die Ausbildung und den Einsatz von Wasserrettern informieren konnten. Auch über Wettkämpfe der Wasserwacht sowie die realistische Unfalldarstellung zu Übungszwecken wurden Informationen dargeboten.

Dank der anschauliche Gestaltung der Einsatzgarage und der kompetenten Ausführungen durch Markus Heigl und Peter Keiß, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen aufschlussreichen Einblick in die Strukturen der Einsatzkräfte der Wasserwacht und ganz besonders in die Welt der Rettungstaucher. Angesichts der Überschwemmungskatastrophen der letzten Wochen bei uns in Bayern, bei denen wieder hunderte von Einsatzkräften der Wasserwacht ehrenamtlich Hilfe leisteten, war es sehr interessant zu sehen, wie die Ortsgruppe Wertingen darauf vorbereitet ist, diesen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.

Clemens Holter

Bundessieg für die Klasse 5 b

Das ist einfach unglaublich: Nun hat die 5 b schon wieder gewonnen !!!

Im Rahmen des Welttag des Buches am 23.04.2016 hat die Klasse 5b mit ihrer Deutschlehrerin Nina Kettemann das Buch „Im Bann des Tornados“, welches von Annette Langen geschrieben wurde, geschenkt bekommen und im Unterricht gelesen.

Herausgegeben wurde dieses Buch von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Random House, der Deutschen Post AG und dem ZDF.

Freundschaft ist ein zentrales Thema des diesjährigen Welttagromans: Als Noah in die USA reist, kennt er dort niemanden. Nach und nach findet er viele echte Freunde, mit welchen er einige Abenteuer erlebt.

Die Klasse 5b nahm im Anschluss an das Lesen an der Buch-Rally in der Buchhandlung Gerblinger in Wertingen teil, bei welcher man mit etwas Glück einen Preis gewinnen konnte. Für den Lostopf zugelassen wurden alle Schülerinnen und Schüler, die das Quiz korrekt gelöst hatten.IMG_1882

Des Weiteren boten die Veranstalter (Deutsche Post DHL und Stiftung Lesen) des diesjährigen Welttag des Buches einen großen Schreib- und Kreativwettbewerb an, bei dem sich die 5b ebenfalls der Herausforderung stellte.

Aufgabe war es, sich in einem Brief einem anderen Kind vorzustellen. Die neue Bekanntschaft konnte beispielsweise aus einem anderen Land kommen oder aber neu an der Schule sein. Zudem sollte außerdem ein persönliches Freundschaftsgeschenk gestaltet werden. Dies wurde in Zusammenarbeit mit den Fächern Deutsch mit der Fachlehrerin Nina Kettemann, TG mit der Fachlehrerin Maria Drohner-Liepert und dem Fach Werken mit der Fachlehrerin Corinna Selzer erstellt. Der Fantasie und der neuen Freundschaft waren keine Grenzen gesetzt.IMG_1934

Unter Tausenden von Einsendungen über alle Schularten hinweg (deutschlandweit) hat unser Beitrag am besten gefallen. Die Weltkugel mit den Püppchen, die sich an den Händen halten, und die Idee dahinter, sowie der fiktive Brief an das syrische Mädchen, das fächerübergreifende Arbeiten und die Integration des Schul-Mottos haben total überzeugt.

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Jetzt zu unserem Gewinn: Wir haben einen spannenden Tagesausflug mit allem Drum und Dran gewonnen – wo es hingeht, ist noch geheim. Wir lassen uns überraschen.

Nina Kettemann

8. Klassen beschäftigen sich mit der jüngsten Friedensnobelpreisträgerin Malala

Am Mittwoch, den 16.03.2016 machten alle 8. Klassen im Rahmen des Schulkinos einen Ausflug ins Wertinger Kino, um sich den Film „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ anzusehen. Der Hauptspielort des Filmes ist Pakistan, die Heimat Malalas.

Weil sich Malala Yousafzai (*12. Juli 1997) für das Recht auf Bildung für Mädchen einsetzte, wurde am 9. Oktober 2012 ihr Schulbus von einer bewaffneten Taliban-Brigade gestoppt. Diese schoss Malala aus nächster Nähe nieder. Durch eine Notoperation konnte Malalas Leben in England gerettet werden. Mit erst 17 Jahren erhielt sie am 10. Oktober 2014 für ihren Einsatz den Friedensnobelpreis.

Da noch immer zahlreichen Mädchen in aller Welt der Zugang zur Bildung verweigert wird, beschäftigte sich die evangelische Religionsklasse (8. Jahrgangsstufe) von Frau Kettemann im Anschluss an den Schulkinotag nochmal einmal intensiver mit dem Thema. Dazu wurden in mehreren Gruppen verschiedene Plakate gestaltet.

Julian Vogt, Marvin Schneewind, Yannic Rösner und Lukas Fink gestalteten ein Plakat zu Malala und deren beeindruckenden Lebensweg. Diana Frickel, Viktoria Schwezgebel und Alina Reinhardt  beschäftigten sich mit Malalas Biografie. Lina-Marie Sandner entwickelte ein Plakat zum Thema Frauen und Männern in Pakistan und Michelle Kary, Nelli Große, Jessica Schorr und Katharina Fröhlich gestalteten ein Plakat zur Bildung weltweit.

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Lina-Marie Sandner und Nina Kettemann

Junge Talente träumen vom Fliegen

Svenja Gerhards (6 a) untersucht eine Vogelfeder unter dem Mikroskop
Svenja Gerhards (6 a) untersucht eine Vogelfeder unter dem Mikroskop

In einem Pilotprojekt verbrachten zehn begabte Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs unserer Realschule am Montag, 22.2.16 den ersten von zwei Talenttagen am Gymnasium Wertingen.

Insgesamt 41 Dritt-bis Sechstklässler aus allen Schulformen beschäftigten sich in vier Workshops mit dem Thema „Der Traum vom Fliegen“. 15 Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Wertinger Schulen entwickelten dieses Programm. Frau Markowski (Biologie/Chemie), Herr Schlumberger (Deutsch/Sport) und Frau Kettemann (Deutsch, Biologie, evangelische Religion) vertraten hierbei die Anton-Rauch-Realschule und entwickelten in Zusammenarbeit mit den Vertretern der anderen Schularten vier Workshops.

Florian Motzet (5 a), Lena Prebeck (5 b), Jonas Mayrböck (5 d), Paul Löffler (6 b), Svenja Gerhards (6 b), Onyscha Tschan (6 b), Melissa Senetar (6 c), Diana Beier (6 c), Benedikt Moosmüller (6 c) und Christoph Wagner (6 c) wurden von ihren Lehrerinnen und Lehrern vorgeschlagen und für die Teilnahme am Talenttag vom normalen Unterricht freigestellt.

Der Workshop "Raketen" beim Bau eines Papierfliegers
Der Workshop „Raketen“ beim Bau eines Heißluftballons

In Workshop I konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Bau von verschiedenen Raketen, Fliegern und Heißluftballons beschäftigen. In diesem Zuge untersuchten die Kinder, wie sich das Flugverhalten ändert, wenn man beispielsweise die Ecken anders faltet oder abrundet. Zum Abschluss gab es dann noch einen Flugwettbewerb bei dem unser Schüler Florian Motzet aus der Klasse 5 a den ersten Platz belegte, da sein Flieger am besten flog.

Ganz anders ging es in Workshop II „Mit Wörtern in die Luft gehen“ zur Sache, in welchem die Kinder an einer Traumreise zum Mond arbeiteten. Sie entwickelten dazu ein Theaterstück, bei dem Raketen, Sterne und Figuren aus weißem Papier im Schwarzlicht leuchten sollen. Lena Prebeck aus der Klasse 5 b freut sich schon sehr auf die Aufführung des Schwarzlicht-Theaters am zweiten Talenttag in Bliensbach.

Schießen, werfen und filmen stand bei Workshop III „Videoanalyse und Film“ im Vordergrund. Hierbei untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Flugbahnen verschiedener Geschosse und schnitten Filme, die sie mit Hilfe von Ipads gedreht hatten.

Auch das Geschichtliche, Philosophische und die Biologie durften nicht fehlen. So wurden im Workshop IV „Ikarus-vom Traum zum Albtraum“ Vogelfedern eingehend untersucht und die Geschichte des Ikarus, des Schneiders von Ulm und weiterer Bekanntheiten näher beleuchtet.

Wir sind schon gespannt, wie es am 27.6. im Schullandheim Bliensbach dann weitergehen wird :-).

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Nina Kettemann