Auf den Spuren des Rieskrater-Meteoriten

Vor etwa 15 Millionen Jahren stürzte ein fast 1 Kilometer großer Steinmeteroit mit der Geschwindigkeit von ca.
70.000 km/h nahe der heutigen Stadt Nördlingen auf die Albhochfläche. Er drang in die Erdkruste bis in eine Tiefe von fast 1000 Metern ein und riss mit der Energie von ca. 250.000 Hiroshima-Bomben einen Krater von 25 km Durchmesser aus der Landschaft heraus.

Diese und andere interessante Fakten erfuhren die Klassen 5c und 5e beim Besuch des Rieskratermuseums in Nördlingen. In dem aufwändig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude wurde den SchülerInnen das Thema  in sechs Räumen u. a. durch zahlreiche Exponate (Meteroite, echtes Mondgestein, Fossilien), Texttafeln und eindrucksvollen Videovorführungen näher gebracht. An verschiedenen Lernstationen hatten sie sogar selbst die Möglichkeit, die Wucht des Aufpralls zu simulieren oder den Aufbau der Erde vertiefend zu studieren.

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Alles in allem eine spannende Fahrt unserer Fünftklässler an einen außerschulischen Lernort, der so sicherlich noch lange in ihren Köpfen haften wird.

Herzlichen Dank an die Diplom-Geologin Fr. Pöskes für die freundliche Führung durch das Rieskratermuseum.

Daniel Steinhoff, Manfred Hirschenauer