20.06.2012 Abschlussprüfung 2012 hat am Mittwoch begonnen

Sport – Energie – Schüleraustausch:
Diesjährige Deutschthemen passen hervorragend zum Profil der Anton-Rauch-Realschule Wertingen

Gar keine Frage war, dass die Lehrkräfte an der „Anton-Rauch-Realschule Wertingen, der „Realschule mit sportlichem Schwerpunkt“ das Thema „Bewegungsmangel bei Kindern“ besprochen hatten. 103 Prüflinge aus vier Klassen konnten zu den „Ursachen und der Abhilfe bei diesem Problem“ Stellung beziehen. Die 58 Schüler/innen der beiden anderen Klassen durften ebenfalls ein sportliches Thema wählen. Der „hohe Stellenwert der Olympischen Sommerspiele 2012“ und „mögliche Kritikpunkte“ sollten hier erörtert werden.Etliche der Schülerinnen im fremdsprachlichen Zweig waren an einem mehrwöchigen Schüleraustausch an einer Partnerschule in Frankreich
beteiligt. Selbstverständlich durfte diese Klasse die „Gründe und Probleme“ eines Schüleraustauschprogramms erörtern.

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Die Klasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt hatte im Unterricht das Thema Energie in allen Varianten ausführlich besprochen. Auch eine Exkursion ins Deutsche Museum mit Schülervorträgen zu Energieformen mit Schwerpunkt erneuerbare Energien war dabei. Ein Glücksfall, dass die Erörterung von „Vorteilen und Einwänden“ zum
„fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien“ zur Wahl stand.
Alle Schüler/innen hatten alternativ noch Aufgaben zu literarischen Texten von Bertolt Brecht und Alan Bradley oder einen Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung angeboten bekommen.
Dieser Zeitungsbeitrag von Titus Arnu „Kinder im Kaufrausch“, in dem der „Konsumrausch und der Zugriff der Kinder auf den Geldbeutel der Eltern“
zu hinterfragen war, avancierte zum großen Renner bei den Schülern und Schülerinnen. 88 von 161 Prüflingen suchten sich dieses Thema für die vierstündige Prüfungszeit heraus.

„Wenn es am Freitag mit den Englischtexten ähnlich gut aussehen sollte, dürfen die Schüler und Schülerinnen beruhigt ins Wochenende gehen“, freute sich der Schulleiter Walter Conrad. „Natürlich nicht, ohne sich gezielt auf die restlichen Prüfungstage für die Fächer Mathematik, Physik, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen und Werken vorzubereiten.“
Für die Erst- und Zweitkorrektoren hat nun die „heiße Phase“ begonnen. Bei bestem Wetter sind nun die häuslichen Korrekturen und mündlichen Prüfungen angesagt. Dabei müssen sie wie die Prüflinge einen „kühlen Kopf“ bewahren. Schlusspunkt ist dann die traditionelle Abschlussfeier, die heuer am 20. Juli stattfinden wird. „Besonders schöne wäre es, wenn die Stadthalle dazu doch zur Verfügung stehen würde.“ betonte abschlie-
ßend der Prüfungsvorsitzende Conrad, dessen Motto zu diesem Thema ist „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“  Co/Z